Der Platz des Christen in der Welt
Kürzlich sah ich ein Video auf Youtube über die Wahlen in Amerika. Der Clip ist von John Piper und hat mich zum Nachdenken gebracht. Da ich bei diesem Thema (Politik generell) nie so genau wusste wo ich als Christ stehe war er sehr hilfreich. Ich werde es einfach kurz zusammenfassen und erhebe keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.
Concerning Hillary Clinton:
Ich persönlich denke, dass es besser gewesen wäre, sie wäre bei ihrem behindertem Kind zu Hause geblieben. Aus zwei Gründe. 1. zum Wohl ihrer Familie und 2. Als Vorbild für Mütter. Es ist ein Faktum für mich, dass biblisch gesehen eine Frau nicht der Kommandeur und Chef der Armee sein sollte.
Concerning Barack Obama:
Eine Großartige Sache, dass nach der ganzen Geschichte der Sklaverei und allem Rassismus, ein Afro-Amerikanischer Mann kurz davor steht Präsident zu werden. Auf der anderen Seite ist er der radikalste Abtreibungsbefürworter im Senat. Was schrecklich ist und wir können nur hoffen das er seine Meinung darüber ändert. (12Mio dead Babys since 1973)
Perspektive der Kirche
Wir leben nicht für die Politik. Wir gründen unsere Hoffnungen und unseren Komfort nicht darauf wer, auch immer, gewählt wird.
29 Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Fortan sollen auch die, die Frauen haben, sein, als hätten sie keine; und die weinen, als weinten sie nicht; 30 und die sich freuen, als freuten sie sich nicht; und die kaufen, als behielten sie es nicht; 31 und die diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht. Denn das Wesen dieser Welt vergeht. (1.Kor 7 Luther 1984)
Und ich möchte hinzufügen: “Es sollen die, die wählen sein, als wählten sie nicht”. Es gibt eine Bindung die nicht verzehrend ist oder uns nicht voll beeinflusst. Denn wir sind nicht vollkommen hier. Wir haben einen Fuß auf der Erde und einen im Himmel wir sind nicht nur Bürger dieser Welt. Darum brauchen wir auch keine Angst zu haben das unser Gegner Präsident wird. Da unsere Angelegenheit nicht weltlicher, sondern geistiger Natur ist. Die prophetische Perspektive sagt:”Ich bin Gotteskind, Jesus Christus ist mein König, Amerika ist nicht mein Verbündeter, sondern Gott im Himmel ist mein Verbündeter und er kann diese Wahl zum Guten benutzen egal wer gewinnt und ich werde immer sein Königreich zuerst suchen.”
Der nächst Punkt ist die Souveränität Gottes. Er richtet Könige auf und lässt Reiche wieder zerfallen. Er wird denjenigen zum Präsidenten machen den er will.
Manche sagen Gott wird uns dafür richten das wir Abtreibungen dulden oder Schwulenehen, wenn wir einen Präsidenten wählen der dafür ist. Aber Gott wird uns nicht dafür bestrafen denn das an sich ist bereits die Bestrafung.
Das Wichtigste das wir brauchen ist das Evangelium. Wir sind nicht auf dieser Erde für irgendeine Politische Partei. Wir sind hier um für Christus einzutreten und ihn gekreuzigt zu verkündigen. Das Evangelium könnte sich in der wirtschaftlich schlechtesten Zeit 1000 Mal besser ausbreiten als in der wirtschaftlich besten Zeit. Also woher wissen wir das die wirtschaftlich beste Zeit am besten für das Reich Gottes ist.
Vielleicht gibt es auch einen Kommentar über den Ausgang der Wahlen ich bin gespannt. Aber das wichtigste das ich aus diesem Video mitnehmen kann ist, dass die Dinge dieser Welt nicht unsere Hauptsorgen sein sollen sondern dass wir einen König haben der den Ozean in seiner holen Hand misst. Was für eine Perspektive für diesen König zu leben. Gepriesen sei Gott.
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