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Leben in der Wahrheit

Das Regulative Prinzip

Posted by admin On März - 26 - 2010

Maßstab für den rechten Gottesdienst ?


Auszug aus diesem Artikel http://www.lebensquellen.de/?p=290 von Sebastian Heck (3.12.08|15:42)

Immer mal wider habe ich in vergangenen Beiträgen das sogenannte “regulative Prinzip” des Gottesdienstes erwähnt. Dies geht zurück auf Calvin, auch wenn er es namentlich so nicht erwähnt, und wurde besonders von den Puritanern radikal umgesetzt.
Es besagt einfach folgendes: was nicht in der Schrift explizit als Pflicht vorgeschrieben ist, ist uns in Bezug auf die gottesdienstliche Praxis strikt verboten. Dies ist eine explizit reformierte Überzeugung. Die Lutheraner hatten (und haben bis heute) nicht das Prinzip “was nicht geboten ist, ist verboten” (kalvinistisch), sondern “was nicht verboten ist, ist erlaubt”.

Element für Element des Gottesdienstes müsste durchdacht werden, ob es dafür irgendeinen biblischen Befehl gibt. Wenn nicht – raus damit!

Das hätte natürlich die Konsequenz, dass nicht mehr viel übrig bliebe. Doch sei’s drum! Die reformierten Kirchen haben sich immer ausgezeichnet durch eine große Schlichtheit und ehrfürchtige Stimmung in ihren Gottesdiensten aus. Und das ist gut so! Je weniger Elemente im Gottesdienst und je stärker und klarer die biblische Begründung für diese Elemente, desto kleiner die Chance, dass irgend jemandes Gewissen dabei vergewaltigt wird. Im Idealfall haben wir einen “nach Gottes Wort reformierten” Gottesdienst, der aus Lesung des Wortes, aus Sündenbekenntnis und -vergebung, aus Psalmen und Lobgesängen, aus Gebet, der Predigt des Wortes Gottes, den Sakramenten und dem Segen besteht.

Was brauchen wir wirklich im Gottesdienst?

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2 Responses to “Das Regulative Prinzip”

  1. think!! says:

    Ich muss ganz ehrlich sagen das ich grundsätzlich die Schlichtheit der Reformierten Kirche gut finde und auch geniesse und doch finde ich ihren Anspruch, dass alles was nicht in der Bibel steht verboten sei durchaus fragwürdig. Den würde man diesen Anspruch konsequent umsetzten dann kann man nicht mehr viel mit der Bibel anfangen weil zur Zeit ihrer Entstehung bestimmte Dingen vll. noch gar nicht existiert haben.

  2. penm says:

    Ich denke nicht das damit technologische Sachen gemeint sind sondern eben die Abschnitte aus denen ein Gottesdienst bestehen soll wie man diese dann gestaltet ist eine andere Frage.

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