truth

Leben in der Wahrheit

Was wir mit unserer Freizeit machen zeigt wer König in unserem Leben ist!

Dieser Satz stammt aus dem neusten Buch von Trevin Wax “Holy Subversion” (in etwa “Heilige Unterordnung”) und hat mich angeregt etwas über die Zeit und wie wir damit umgehen nachzudenken. Ich habe das Buch noch nicht gelesen aber ein Exzerpt daraus.

Ein Freund hat mir als ich ihn auf den Artikel hinwies einen Kommentar zurückgeschickt.

Ich denke, dass es wichtig ist auf die Zeit aufzupassen aber andererseits
ist es auch wichtig Zeit mit Dingen zu verbringen die nicht gerade
Bibellesen und aktive Stille-Zeit sind. Denn wir sind in die Welt
gesetzt worden und noch nicht von der Welt genommen.

Die Bibel sagt dazu folgendes:

Eph 5,15-16

Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise; und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.
Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so laßt uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und laßt uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt,2 indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.
3 Achtet doch auf ihn, der solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht müde werdet und den Mut verliert!

Das erste Zitate stammt vom Apostel Paulus und wenn wir sein Leben betrachten werden wir erstens demütig, in Anbetracht davon was er für den Herrn Jesus getan hat und zweitens sehen wir kaum Freizeit. Von seiner Bekehrung an hat er unermüdlich (von einem Ausbildungsstop abgesehen) das Evangelium und damit das Reich Gottes vorangebracht. Er ist beinahe in der ganzen damals bekannten Welt herum gereist und forderte alle Menschen auf sich von ihren Götzen abzuwenden und an Jesus Christus zu glauben. Wie er handelt ist vollkommen logisch, wir haben nur wenig Zeit in dieser Welt und darum sollten wir sie so gut wie möglich zur Ehre Gottes, also zu unserem ewigen besten, sowie zum ewigen besten unserer Mitmenschen einsetzen. Bis hierher bin ich gedanklich schon öfter gekommen aber erst kürzlich fiel mir etwas anderes auf. Gott ist nicht nur an unserer Arbeit interessiert (“sechs Tage sollst du arbeiten”) sondern auch an unserer Freizeit (“am siebten Tag sollst du ruhen”).

Also erstens es gibt Freizeit im Leben des Christen. Wir sind so gebaut, dass wir uns von Zeit zu Zeit entspannen müssen, sonst hätte Gott ja schon gar keinen Schlaf erfunden. Es zeigt uns das wir nicht Gott sind sondern Geschöpfe und es macht uns demütig, da es letztendlich nicht an uns mit unseren beschränkten Möglichkeiten liegt.

Zweitens wie sollen wir unsere Freizeit verbringen wie entspannen wir und tanken wieder auf. Ich denke die Bibel ist in diesem Punkt klar. Du wirst nie irgendwo Friede finden als allein in Jesus. Was auch für echte Ruhe, Freude und Befriedigung gilt. Das heißt wir entspannen uns nicht dadurch das wir tun was Gott hasst. (Fressen, Saufen, Sex vor der Ehe 1Kor 6,9 Gal 5,21, Über Dinge lachen die Gott hasst Jak 3,5, Dinge ansehen die Gott hasst Ps 101,3) Die Bibel gibt uns aber auch keinen Katalog an Freizeitaktivitäten, die uns helfen uns zu entspannen und für den Dienst bereit zu sein, sondern überlässt es uns verantwortlich mit unserer Freizeit um zugehen.

Was man öfter hört. Es werden Menschen in die Hölle kommen weil du ihnen nicht das Evangelium verkündet hast. Du willst doch nicht Schuld daran sein? Also Evangelisieren, Evangelisieren, Evangelisieren…

Gott ist nicht so klein. Keiner wird in die Hölle kommen weil du es nicht geschafft hast. Was uns aber auch nicht faul werden lassen soll da wir sehr wohl verantwortlich vor Gott leben müssen.

Wer noch etwas inspiration zum Thema brauch kann hier weiter schauen.

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2 Responses to “Was wir mit unserer Freizeit machen zeigt wer König in unserem Leben ist!”

  1. Simon says:

    Ich denke, wichtig ist vor allem, unsere Begrenzung als Geschöpf zu sehen und zu akzeptieren. Zu wissen: Ich kann dank der Gnade Gottes so und so viel, aber mehr eben auch nicht. Und ich denke, wir müssen als Christen einfach lernen, zu unterscheiden, wann wir Entspannung brauchen und wann wir einfach faul sind. Und ja, als Geschöpfe dürfen wir die Schöpfung auch dankbar genießen, wir sind so angelegt und ja, wir dürfen uns erholen und ausruhen um dann wieder gestärkt “angreifen” zu können.

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