Ich möchte an dieser Stelle das Ehrman Project hinweisen auf das ich über Twitter entdeckt habe. Es geht um Antworten von den führenden Neutestament Forscher auf die Einwände gegen die Irrtumslosigkeit der Schrift von Dr. Bart Ehrman. Dieser Herr war auch mir vor diesem Projekt noch ein Unbekannter doch nach etwas recherche stellte sich herraus, dass er die in Europa verbreitetste Position hält. Es geht unteranderem um die Fragen nach dem Bösen und um die Zuverlässlichkeit der Bibel.
Hier eine kurze Zusammenfassung von Wikipedia:
Ehrman wurde als Kind zum Anhänger des strengreligiösen Evangelikalismus. Um sich intensiv mit dem Glauben auseinandersetzen zu können, studierte er die alten Sprachen der Bibel. Er erwarb Doktor und Master am Princeton Theological Seminary. Er ist heute Professor an der University of North Carolina at Chapel Hill.
Je mehr er sich mit der Bibel auseinandersetzte, um so mehr gewann er die Überzeugung, dass die Bibel nicht irrtumsfrei und von Gott offenbart sei, inspiriert bis in die einzelnen Worte hinein, wie er anfangs gedacht hatte; vielmehr sei die Bibel ein sehr menschliches Buch, mit allen Kennzeichen eines von Menschenhand geschaffenen Werkes: Diskrepanzen, Widersprüche, Irrtümer, und unterschiedliche Perspektiven von unterschiedlichen Autoren, die zu unterschiedlichen Zeiten aus unterschiedlichen Gründen für unterschiedliche Empfänger mit unterschiedlichen Bedürfnissen geschrieben haben. Ehrman trennte sich von seinen evangelikalen Ansichten, blieb aber zunächst noch Christ.
Entscheidend für seinen Abschied vom christlichen Glauben wurde Jahre später das Theodizeeproblem: Er stellte fest, dass er die Lehren des Glaubens nicht mehr mit den Tatsachen des Lebens in Einklang bringen konnte; insbesondere, dass er – angesichts all des Elends und all des Leidens in der Welt – nicht länger glauben konnte, dass es einen guten und allmächtigen Gott gebe, der sich aktiv um diese Welt kümmerte.[1]
Heute bezeichnet sich Ehrman als Agnostiker. Er verfolgte intensiv die These Walter Bauers, dass das Christentum stets in sich zerstritten gewesen sei.
Die Antworten der Wissenschaftler sind wirklich beeindruckend und jedem wärmstens ans Herz zu legen. Hier die Frage zum Problem des Bösen in der Welt.
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