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Leben in der Wahrheit

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Harry Potter – Herr der Ringe – Twilight und Narnia

Posted by admin On Dezember - 3 - 2011

Ein Artikel und Video auf Tony Reinkes Blog hat mich angeregt über die großen epischen Geschichten meiner Zeit nachzudenken. (Herr der Ringe und Narnia wegen den Verfilmungen)

Zwei Beobachtungen dazu:

  • In jeder dieser Geschichte gibt es ein Stellvertretendes Opfer.
  • Sie sind alle von christlichen Autoren geschrieben. (Bis auf Twilight obwohl die Mormonen auch im (wirklich aller) weitesten Sinn eine christliche Tradition sind aber natürlich gleichzeitig eine Sekte und Irrlehre usw.)

Wie kommt das? Warum üben gerade diese Geschichten so eine unglaubliche Faszination auf die Menschen aus?

Einige Antworten dazu.

Wir sind zu größerem Geschaffen

Die Menschen unserer Zeit merken das bei all dem Fortschritt und den vielen Neuigkeiten, die Welt doch immer weniger zu bieten hat. Sie verliert ihren Zauber, man sehnt sich nach mehr und findet dies eben im Transzendenten in einer Fantasiewelt.

Wie C.S. Lewis es sagte: Wenn in uns ein Verlangen lebt, das durch nichts auf dieser Welt gestillt werden kann, so geht das wohl daraus hervor, dass der Mensch für eine andere Welt geschaffen ist

Wir sind für Christus geschaffen (Kol. 1,16)

Und darum finden wir diese Geschichten so anziehend. In den Chroniken von Narnia die ja quasi eine Allegorie zur Bibel sind finden wir Christus relativ leicht im Löwen Aslan. In den anderen Geschichten müssen wir schon etwas mehr suchen.

Obwohl Tolkien verneinte das der Herr der Ringe eine christliche Allegorie sei, kommt auch er nicht ohne die Ämter Christi aus. Er hat das prophetische Amt (wie Mose 5.Mo 18,15) mit Gandalf, das königliche in Aragorn(Jesaja 11) und den leidenden Diener in Froddo (Jesaja 53). Man könnte fast glauben er stritt den christlichen Bezug nur ab weil er seine Verkaufszahlen nicht gefährden wollte, aber so eine Unterstellung wäre zynisch.

Was auch der Gedanke von J. K. Rowling gewsen sein dürfte, da sie auch bis nach dem letzten Teil “verheimlichte”, dass sie eine Gläubige in der Kirche von Schottland ist. Auch in ihren Werken findet man viele Typen von biblischen Personen: Voldemord als Satan, Dumbledor als Gott Vater und Harry Potter als der Sohn. Gerade im letzten Teil sieht man wie Harry durch seinen eigenen Tod den Tod bezwingt, die Analogie zum Kreuzestod Jesu springt fast ins Auge.

In Twilight sind diese Analogien nicht in so einer kompletten Form vorhanden, aber auch hier sehen wir im 2.Teil, wenn ich mich recht erinnere, wie Bella durch Ihr Blut Edward das Leben rettet. (Twilight ist im Vergleich zu den anderen Geschichten meines Erachtens auf einem ganz anderem Niveau, was die Geschichte betrifft und auch die vermittelten Werte, darum ist das hier nicht als Empfehlung zu verstehen)

Fazit

Zur Erklärung dieser Erfolgsformel brauche ich nicht auf Jungs Archetypen-Idiotie zurück zugreifen sonder, weil wir eben so geschaffen sind finden wir einige Attribute Christi anziehend egal wo sie uns unterkommen.

Eine Frage dazu die mich noch beschäftigt ist wie das damit zusammen passt, dass wir vor unserer Bekehrung an Christus nichts herrliches sehen bis Gott uns die Augen auf tut, aber vielleicht kann mir da ja einer der Leser helfen.

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