Habe heute einen Blogeintrag auf toby-faix.blogspot.com gelesen und sehr interessant gefunden es ging im Kontext der Ausladung eines Evangelisten in Freiburg (Idea berichtete hier und hier) darum was den zum Kern des Evangeliums gehört. Obwohl die Antworten nicht vom Inhalt her besonders gut waren (ausnahmen bestätigen die Regel) so vermitteln sie doch ein gutes Bild von den Meinungen die so in unseren Kirchen herum schwirren. Es wurden auch in Idea Spektrum zwei Stellungnahmen zur Frage ob man mit dem Gericht Gottes drohen dürfe veröffentlicht (siehe hier). Hier mein Kommentar:
Wir haben als Christen nicht die Freiheit uns selbst aus zu suchen was uns als Kern gut gefallen würde, sonder müssen den Dingen Vorrang geben denen auch die Bibel Vorrang gibt und genauso wenig haben wir den Luxus uns in der Verkündigung auszusuchen welche Dinge wir weglassen. Nun aber zum Kern.
1 Kor 15 1-4
1 Nun will ich euch noch einmal an die gute Botschaft erinnern, liebe Brüder, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie damals angenommen, und sie ist auch heute das Fundament eures Glaubens.
2 Durch sie werdet ihr gerettet, wenn ihr daran festhaltet genau so, wie ich sie euch verkündet habe – es sei denn, ihr seid vergeblich zum Glauben gekommen.
3 Ich habe euch das weitergegeben, was am >>>wichtigsten<<< ist und was auch mir selbst überliefert wurde – dass Christus für unsere Sünden starb, genau wie es in der Schrift steht.
4 Er wurde begraben und ist am dritten Tag von den Toten auferstanden, wie es in der Schrift steht.Dieses Evangelium muss natürlich um Sinn zu machen in eine größere Geschichte eingebaut werden in der klar wird das wir als Sünder schuldig vor Gott sind und vor seinem Zorn gerettet werden müssen. Was ja auch in den auf Joh 3,16 folgenden Versen geschieht. Wer aber nicht glaubt der ist schon verurteilt.
Und noch deutlicher in Joh 3,36: Und alle, die an den Sohn Gottes glauben, haben das ewige Leben. Doch die, die dem Sohn nicht gehorchen, werden das ewige Leben nie erfahren, sondern der Zorn Gottes liegt weiterhin auf ihnen.
Was in Freiburg geschehen ist ist, dass die Veranstalter Menschen mehr gefürchtet haben als Gott, denn Jesus war nie darum besorgt seine Menge zu behalten oder die Leute nicht zu verschrecken er wollte einfach nur den Willen seines Vaters tun. (Joh 6 Mt 3,7)
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