truth

Leben in der Wahrheit

Wie schlimm ist Sünde? – Jonathan Edwards

Posted by admin On September - 22 - 2010

Da ich vor kurzem den zweiten Teil der Gesamtausgabe von Jonathan Edwards Werken gelesen habe, gebe ich hier mal einige übersetzte Zitate wieder. Heute zum Thema Sünde. Was hört man so wenn man mit Leuten spricht: (mit “bekennenden” Christen als auch mit nicht Christen)

  • Das ist doch nicht so schlimm.
  • Das macht heute doch jeder.

Schauen wir einmal was Edwards dazu in der Bibel gefunden hat.

[Yale Ausgabe s. 226]

Die kleinste Sünde gegen einen unendlichen Gott, hat eine unendliche Abscheulichkeit oder Verdorbenheit an sich, aber der höchste Grad von Heiligkeit in einer Kreatur, hat nicht eine unendliche Lieblichkeit an sich: darum ist die Lieblichkeit davon nichts, verglichen mit der Verdorbenheit der kleinsten Sünde.

Das jede Sünde unendliche Verdorbenheit in sich trägt ist am einfachsten daran bewiesen, dass worin das Böse, die Ungerechtigkeit oder Abscheulichkeit der Sünde besteht, die Verletzung einer Verpflichtung, die gebrochen wird, ist. Oder aber darin besteht, dass wir das das Gegenteil von dem tun von was wir tun sollte, zu sein haben, oder verpflichtet sind zu tun. Darum um wie viel größer Verpflichtung ist die verletzt wird, um so viel größer ist auch die Ungerechtigkeit und Abscheulichkeit der Übertretung. Unsere Pflicht jedes Wesen zu lieben, zu ehren ist sicherlich proportional zu dessen Lieblichkeit und Ehrbarkeit, oder zu seinem Wert geliebt zu werden und von uns geehrt zu werden, was das gleich ist. Wir haben sicher eine größere Pflicht ein liebenswerteres Wesen zu lieben, als ein weniger liebenswertes. Unsere Verpflichtung ein Wesen das unendlich liebenswert oder wertvoll ist von uns geliebt zu werden zu lieben ist deshalb unendlich groß. Und darum hat was auch immer im Gegensatz zu dieser Liebe ist, eine unendliche Ungerechtigkeit, Verdorbenheit und Unwürdigkeit in sich. Aber auf der anderen Seite, im Bezug auf unsere Heiligkeit oder Liebe zu Gott gibt es keine unendliche Wertvollkeit (oder Lieblichkeit). Die Sünde des Geschöpfs gegen Gott ist unverdient und haßenswert in Proportion zu dem Abstand der zwischen Gott und dem Geschöpf ist. Die Größe des Objekts und die Gemeinheit und Minderwertigkeit des Subjekts (der Mensch), verschlimmern das ganz schon. Aber es ist umgekehrt in Bezug auf den Wert des Respekts den das Geschöpf zu Gott hat, dieser ist wertlos und nicht würdig, im Vergleich zu der Gemeinheit des Subjekts. Desto größer die Entfernung zwischen Gott und dem Geschöpf ist, desto weniger ist der Respekt des Geschöpfs würdig von Gott bemerkt oder angesehen zu werden.

For the least sin against an infinite God, has an infinite hatefulness or deformity in it, but the highest degree of holiness in a creature, has not an infinite loveliness in it: and therefore the loveliness of it is as nothings, in comparison of the deformity of the least sin. That every sin has infinite deformity and hatefulness in it, is most demonstrably evident; because what the evil, or iniquity, or hatefulness of sin consists in, is the violating of an obligation, or the being or doing contrary to what we should be or do, or are obliged to. And therefore by how much the greater the obligation is that is violated, so much the greater is the iniquity and hatefulness of the violation. But certainly our obligation to love and honor any being is in some proportion to his loveliness and honorableness, or to his worthiness to be loved and honored by us; which is the same thing.We are surely under greater obligation to love a more lovely being, than a less lovely; and if a Being be infinitely lovely or worthy to be loved by us, then our obligations to love him are infinitely great; and therefore, whatever is contrary to this love, has in it infinite iniquity, deformity, and unworthiness.But on the other hand, with respect to our holiness or love to God, there is not an infinite worthiness in that. The sin of the creature against God, is in deserving and hateful in proportion to the distance there is between God and the creature: the greatness of the object, and the meanness and inferiority of the subject, aggravates it. But it is the reverse with regard to the worthiness of the respect of the creature to God; it is worthless, and not worthy, in proportion to the meanness of the subject. So much the greater the distance between God and the creature, so much the less is the creature’s respect worthy of God’s notice or regarded

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Evangelium

Posted by admin On Mai - 2 - 2008

Ich habe selten das Evangelium so klar gehört wie in diesem Video. Leider ist es auf Englisch, aber ich glaube nicht, dass die Sprache eine Barriere für das Wort Gottes sein kann, vor allem nicht, da YouTube seit neuestem einen automatischen Untertitel Service anbietet.

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Eigentlich gibt es über mich nicht viel zu sagen. Ich bin einfach ein Schaf das der Herr Jesus gefunden hat. Das wars von mir etwas wenig aber in anbetracht daran das es in diesem Blog um Jesus gehen soll schon viel zu viel. Wenn ihr mir was zu sagen habt hinterlasst entweder einen Kommentar oder meldet euch per twitter.

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